What's wrong?

Another dream has come undone. You feel so small and lost. Like you're the only one. You wanna scream; cause' you desperate.

broken home broken guy broken life

How do you know when to let go?

I wish there was a way. To make you come back and stay. Believe me; I have changed. I know; I'm not the same. I'm running out of words to say now. Where do I go from here?

Reason

Hope

Don't lose your faith. I know you're right Don't be scared of being lonely. I'm here with you.

Die Wundertolle
Einfach keine Angst mehr

Wir wollen immer mehr Geld, mehr Zeit, mehr Glück, mehr Ruhm, Mehr! Alles bekommen, ohne etwas dafür zu tun, klingt fair.

Früher fand ich es befreiend, wenn ich meine Gedanken hier festhalten konnte. Diese Leichtigkeit fehlt mir aktuell. Persönlich mache ich aber Fortschritte. Ich werde ehrlicher. Sage öfter, was ich denk und ecke damit ein Wenig an. Wirklich nur ein Wenig. Meistens trifft es auf Akzeptanz. Mein Paps hat einen neuen Psychologen. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Er erzählt mehr von sich. Das schafft Hoffnung.

Mir ist vollkommen egal, was du bist oder wer du bist. Hauptsache du bist der, der du sein willst. Bist du der, der du sein willst?

Er wurde gefragt, warum er regelmäßig zu den Gesprächen kommen muss. "Weil er eine bipolare Störung hat und manisch depressiv ist." So habe ich das noch nie aus seinem Mund gehört. Er war ehrlicher. Er geht offensiv an seine Schwächen, seine Ängste, seine Probleme ran und das stimmt mich positiv. Nun gut, bald ist es wieder ein Jahr her. Es geht in Richtung Jahreswechsel, da beginnt nun wieder meine Skepsis. Menschen ändern sich nicht, sie lernen nur mit ihren Problemen klar zu kommen. Vielleicht wird er aber zu uns und sich selbst ehrlicher, das wäre sehr viel wert.

Ob du immer mehr, mehr, mehr willst, kümmert keine Menschenseele auf der Welt.

19.8.17 09:27


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Vergangen, aber nicht vergänglich

Fester Grund

Sitzend auf der Schaukel, sein Blick eiskalt. Keine Gefühle im Innern, er verletzt durch Gewalt. Gedanken weit weg in ferner Zeit. Sein Geist nun noch nicht reaktionsbereit.

Geschockt, gebannt, jeder Part. Die Idee zu kämpfen, doch seine Kraft versagt. Kein Licht, kein Seil, das Rettung bringt. Aufgeben, erliegen; Er entscheidet und springt.

Runter von der Schaukel, hinein ins Leben. Ziele entdeckt und die Pläne zum Strebens. Das Ende für ihn der Neuanfang. Für ein erfülltes Leben ohne Zweifel fort an.

Outside there's a bird and it is singing and outside of my window, there's a life. I feel like someone's talking to my spirit. They tell me that there's a reason to survive.

Ich habe das Gedicht circa in der 8. Klasse geschrieben, das ist mittlerweile 12 Jahre her. Ich bin 26. Es ist seltsam über so etwas zu stolpern und zu erkennen, dass man auch mit 14 Jahren schon Pläne geschmiedet hat. Aktuell lebe ich zwar lieber in den Tag, nehme mir aber immer wieder Neues vor, so wie spanisch zu lernen und Posaune zu spielen. Ich lebe In den Tag, aber verträume ihn nicht. Das wollte ich damals schon ausdrücken. Ziele zu verfolgen oder sich neu zu setzen, vor allem auch dann, wenn es einem nicht gut geht. Wenn ein Traum leider geplatzt ist, wenn man in einer Krise oder an einem emotionalen Tiefpunkt steckt und dort nicht weiter weiß. Es geht immer weiter. In solchen Zeiten muss man dann auch für sich selbst ein Licht und Rettungsseil sein. Zu zweit Ist es zwar meistens angenehmer, aber es geht auch so.

And I know, no matter how much colder or how much I carry on my shoulders as long as I'm standing, I'll be closer, cause it ain't over, 'til it's over. But we don't get down. No, we don't get down. We can turn this 'round and maybe it's today...

9.7.17 12:44


Verrückte Welt voller Angst!

Wir sind naiv, glauben es gibt eine Welt, die ohne Profit jedem was gibt. Dieses Prinzip kerkert dann schließt, irgendwann siegt der innere Krieg über das Biest, niederer Trieb dieses Verlies, Maschinerie oder bleibt es Utopie?

Welch' schöne Zeit um auf der Erde zu wandeln. Man wurde in die längste krieglose Zeit, die je in Europa bestanden hat, geboren. Langsam, schleichend entwickelt sich aber über die letzten Jahr ein neues Gefühl, eine beunruhigende Unsicherheit, ein Grund für Angst. Ich finde in nahezu allen Bereichen findet eine Radikalisierung statt.

Jeder Mensch weiß, es ist ein Kreis, in dem man verweilt, Elend und Leid, denn die Gier treibt, innerlich schreit, seelisch zerreißt jeden der Neid. Das ist der Preis, diese Welt heißt, keiner ist gleich, Zeichen der Zeit, befreit oder bleibt es für immer ein Kreis?

Ich versuche meinen Optimismus zu behalten, aber ich zweifel. Macht das alles wirklich Sinn. Geld in Rentenversicherungen stecken und nicht zu wissen, ob nicht morgen die ganze Welt komplett durchdreht und wieder Krieg herrscht. Ich würde gerne entspannt im Moment leben, aber ich bin beunruhigt. Nun harren wir der Dinge, die da kommen, eigentlich also doch wieder Alles unverändert.

Randnotiz: Außerdem war ich mal wieder kurz verliebt, hab 4 Wochenenden durchzecht und mich abgeschossen. Jetzt ist das Gefühl wieder taub. Alles unverändert.

Ihr könnt Mauern bauen, ihr könnt riesige Mauern bauen! Ihr könnt Wachmänner vor eure Wohnanlagen stellen! Ihr könnt eure Kinder auf Privatschulen schicken, damit sie in einem elitären Kreis aufwachsen. Doch Eins schwör ich euch, Eins schwör ich euch:Keine Gleichheit, kein Frieden!

7.7.17 17:55


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