What's wrong?

Another dream has come undone. You feel so small and lost. Like you're the only one. You wanna scream; cause' you desperate.

broken home broken guy broken life

How do you know when to let go?

I wish there was a way. To make you come back and stay. Believe me; I have changed. I know; I'm not the same. I'm running out of words to say now. Where do I go from here?

Reason

Hope

Don't lose your faith. I know you're right Don't be scared of being lonely. I'm here with you.

Die Wundertolle
Stell dir vor, du hättest keine Angst mehr.

Mein Visier ist beschlagen, Kopf und Kragen fragen jeden Tag, wie es mir wohl gehen mag. Ich sage nichts. Schließ die Augen. Atme ein. Zähl bis zehn. Atme aus. Augen auf.

Manchmal kann ich mir mich selbst nicht erklären. Morgen habe ich vor an einem Feiertag zu arbeite. Anders komme ich diese Woche nicht durch. Ich fühle mich so verantwortlich für Alles. Eigentlich macht das Spaß, aber so ist es doch eher Stress.

Außerdem habe ich mich nicht bei meinen Freunden gemeldet. Vorwürfe mache ich mir nicht, aber bin doch etwas enttäuscht von meinen Prioritäten. Ich flüchte mich in die Arbeit, um nicht über Wichtigeres nachzudenken. Anderseits ist mir die Arbeit wirklich wichtig. Die tägliche Basis muss schließlich stehen. Ich will noch lange dort arbeiten.

Doch wenn es hart auf hart kommt, werden die Beine nicht mehr weich; weil ich endlich wieder klar komm'; weil kein Zweifel mich beschleicht.

Ich flüchte mich vor eigener Ehrlichkeit. Ich hasse diese Zeit nach dem Verliebtsein. Man redet sich so Vieles ein. "Ich empfinde nichts für sie." "Es hätte nie mit uns geklappt." "So sind wir beide glücklicher." Riesen Mist. Man zwingt sich eine falsche Wahrheit auf, damit es eine Wirklichkeit wird. Aber ich weiß einfach nicht, was ich sonst machen könnte... Vielleicht ehrlich sein. Ehrlichkeit tut weh, aber es kann nicht schlimmer sein. Man verschont den Anderen, aber verheimlicht etwas. Das sollte man nicht vor Freunden. Das tut einem selbst zu sehr weh. Jahre lange mache ich das nun so. Das Problem ist, ich hab's ja auch mit Ehrlichkeit versucht. Das tat nur beiden weh. Ich bin so zwiegespalten. Ich bleib bei der Unehrlichkeit zu mir selbst. Daran bin ich gewöhnt. Ich hoffe ich kann mich schnell wieder fangen und dann fallen lassen.

Du nimmst mir die Angst. Du nimmst mir die Angst. Nicht komplett, doch so viel wie du tragen kannst. Du nimmst mir die Angst.

4.5.16 22:12


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I don't know...

I get up in the evening and I ain't got nothing to say. I come home in the morning and I go to bed feeling the same way.

In letzter Zeit hatte ich wenig Muse einen neuen Eintrag zu verfassen. Immer wenn ich hier schreibe, dann hinterfrage ich mich kritisch. Bin ich zufrieden? Was wurde besser? Hast du etwas gefunden an dem du arbeiten willst oder was du an dir verändern willst? Das ist wirklich nützlich. Teilweise aber auch aufrüttelnd.

Aktuell würde ich schon bei der ersten Frage Stunden verweilen können. Mir geht es gut. Meiner Familie geht es gut. Die Arbeit macht Spaß. Körperlich war ich noch nie so fit wie jetzt in diesem Moment. Alles gut. So nun erwartet man das "aber"...

You can't start a fire. You can't start a fire without a spark. This gun's for hire, even if we're just dancing in the dark

Für mich ist es, aber kein "aber" mehr. Es ist normal. Es ist Gewohnheit. Ich habe gute Freunde und doch fühle ich mich nachts allein. Das Mädchen für das ich nur Augen habe, erkennt nicht die Liebe, mit der ich sie anschaue. OK. Sie hat einen Freund,... das ist ein kleines Hindernis,... das gebe ich zu. Beide sind meine Freunde und ich wünsche ihnen auch das Beste... und zeitgleich wünsche ich ihnen nichts. Ok, es hat keine Stunden gedauert. Da ist die Antwort, "Ich bin nicht zufrieden."

You sit around getting older. There's a joke here somewhere and it's on me. I'll shake this world off my shoulders. Come on baby! The laugh's on me.

5.4.16 14:21


Der Schein trügt doch leider zu oft...

Wollen nicht am Boden bleiben, lieber weit oben sein. Bauen Drachen aus Beton und lassen sie steigen

Das neue Jahr hat seltsam begonnen. Ich dachte in meiner Familie ist alles in Ordnung. Mein Vater hat aber heimlich seine Medikamente abgesetzt und wieder Alkohol getrunken. Das anscheinend auch schon vor einer Weile. Wenn man nun nachträglich die Weihnachtsfeiertage betrachtet, hat alles irgendwie einen Beigeschmack.

Ich frag mich mittlerweile oft, was Menschen nur zum Schein machen und was eigentlich wirklich wirklich ist.

Von hier so unschuldig klein. Nichts mehr so wichtig wie's scheint. Uns liegt von Norden bis Süden die ganze Erde zu Füßen.

Ich weiß nicht, wem ich mich anvertrauen kann und das stimmt mich traurig/nachdenklich. Ich habe tolle Freunde, das hat mir das letzte Jahr deutlich gezeigt und doch traue ich mich nicht ehrlich zu sein.

Ich ertappe mich also auch unehrlich zu sein. Mir geht es nicht gut und doch tue ich so. Ich werde 25 und fühl mich noch so jung und feige. Reifer bin ich geworden und doch bleibe ich der Sohn eines Vaters, der mich regelmäßig (alle paar Jahre) enttäuscht. Vertrauen fällt mir schwer. Ich habe es noch nie mit vier Worten so genau auf den Punkt gebracht, was mich genau beschreibt.

"Vertrauen fällt mir schwer" und das ist wohl die Basis aller vergebenen Chancen. Dies aber so zu erkennen ist befreiend. Ich glaube ich lerne und wachse. Heute Nacht schlafe ich besser. Ein Vierteljahrhundert zum Reifen... wie dumm sein Jugend-Ich war erkennt wohl jeder mit den Jahren. Das ist schön. Das Leben geht weiter.

Die Welt von oben sieht gut aus. Es ist perfekt. Man kann den Streßwolken zuschauen. Es ist perfekt.

17.1.16 01:22


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